OHRENZEUGEN oder die Hündische Komödie
Ohrenzeugen nennt die Künstlerin und Fotografin Hanna Schimek ihr neues Buch. Sie versammelt bildhafte Darstellungen von
Hunden aus unterschiedlichen Epochen der Kunstgeschichte und stellt sie eigenen Fotografien und Fotografien aus dem Bereich der analogen Privatfotografie in assoziativer Weise gegenüber.
„Einer meiner frühesten und wichtigsten Lehrer war ein Hund: Waldi, mein Dackel Er hat mich in den für die persönliche Entwicklung so wichtigen Lebensjahren zwischen meinem zwölften und
dreiundzwanzigsten Lebensjahr begleitet.“ schreibt die Autorin im Vorwort. Die Entdeckung der Hundegesellschaft in der Malerei bildete den Ausgangspunkt für diese Publikation - in sämtlichen
Epochen und Stilen der Malerei laufen, sitzen, stehen und tollen Hunde durch die auf den Bildnissen dargestellten Szenarien. Die einzelnen Bilder wurden mit fiktiven „human interest stories“ aus
der Alltagskultur kombiniert. Bernhard Kathan und Wolfgang Pircher haben Essays zum Buch beigetragen – sie beleuchten die vielfältigen Aspekte der Hund – Mensch Beziehung aus philosophischer
sowie aus kulturgeschichtlicher Sicht.
The artist and photographer Hanna Schimek has called her new book “Ohrenzeugen” [“Ear-witnesses”]. In it she has compiled images of dogs from different periods of art history and contrasted them by association with her own photographs and snapshot photographs.
One of my earliest and most important teachers was Waldi, my dachshund. He was always there for me during those key formative years between the ages of 12 and 23, writes the author in the preface. The discovery of the company of dogs in painting was the starting point for this publication; indeed, across the ages and styles of painting, dogs can be seen running, sitting, standing and frolicking about in scenes portrayed in paintings. The indivi-dual images have been combined with fictional human interest stories from everyday life. Bernhard Kathan and Wolfgang Pircher contribute essays to the book – they examine the many different aspects of the relationship between human beings and dogs from a philosophical as well as a cultural-historical perspective.
Earwitnesses or The Canine Comedy
Authors: Wolfgang Pircher, Bernhard Kathan
Language: Deutsch
Format: 16 x 24 cm
ISBN: 978-3-902675-21-7
Price: 25.00 €
Fotohof edition 2009, Vol. 121
159 pages, 56 color and 13 b&w plates, hardcover
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EIN TAG HONIG EIN TAG ZWIEBEL
Aus fünfzehn Sprachen von heute in Wien lebenden MigrantInnen haben die Künstlerinnen Dagmar Frühwald und Hanna Schimek Sprichwörter zusammengetragen, aufgezeichnet und übersetzt. Sie stellen ihr Buch "Ein Tag Honig ein Tag Zwiebel" am 14. Dezember 2004 im Wien Museum vor. Diese mündlich tradierten Lebensweisheiten sind mit Hilfe des außergewöhnlichen grafischen Farbkonzepts einem schwarz-weißen Buchstabengefängnis entkommen und erhalten die bunte Vielfalt zurück, die sie in unser Leben bringen. Wir verstehen fremde Semantik mehr mit dem Herzen als mit dem Verstand. Das Buch ist ein Beitrag zum besseren Verständnis der verschiedenen Volksgruppen einer Stadt und von uns selbst. (Wilbirg Brainin-Donnenberg)
Auszeichnung "Schönste Bücher Österreichs 2005" www.schoenste Bücher.at
Edition Volkshochschule
Dagmar Frühwald, Hanna Schimek
Essays: Tarek Eltayeb, Thomas Fritz
12 x 16cm, 280 Seiten, davon 110 Farbseiten,
Preis: 15 E, ISBN 3-900799-598
Erhältlich bei Edition Volksbildung
00431-891 74 / 20 und im Buchhandel
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AUFSICHT
Die Wiener Künstlerin Hanna Schimek realisierte in 14 europäischen und amerikanischen Museen moderner und zeitgenössischer Kunst ein Fotoprojekt, das jene Menschen in den Mittelpunkt rückt, die unauffällig und doch ständig präsent, unbeachtet und doch ständig beobachtend, scheinbar untätig doch ständig wachsam in der Wahrnehmung der Museumsbesucher normalerweise eine Nebenrolle spielen - das Aufsichtspersonal als Hüter der Kunst. Diesen Menschen, die mehr Zeit mit der Kunst unserer Zeit verbringen als die meisten Menschen ist das Buch gewidmet.
In fourteen European and American museums of modern and contemporary art, Viennese artist Hanna Schimek realised a photographic project
which places those centre-stage who – inconspicuous and yet constantly present, unobserved and yet constantly observing, seemingly inactive, yet continuously watchful in their observation of the
museum-goers, normally play a subordinate part – the invigilating staff as guardians of art. To these individuals, who spend more time with the art of our times than most of us, this book is
dedicated.
Aufsicht . Hüter der Kunst
Hanna Schimek
Salon Verlag, Köln/D
Text by Michael Glasmeier german/english,
21 x 21 cm, 104 pp. with 160 b/w plates, mostly full-page, hardbound, 1999
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I MIGHT WRITE IN THE LANGUAGE OF THE PEOPLE, FOR THE MANY RATHER THAN IN LATIN FOR THE FEW
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Publication as contribution to the Brecht Symposium, Goethe Institute, Athens, 1998, held by the Society for the Study of Human Sciences, published by nissos Publications. © Hanna Schimek & Gustav Deutsch
Starting with the sentence: “I might write in the language of the people for the many rather than in Latin for the few” from the play The Life of Galileo” by Bertold Brecht from 1938, we question the meaning of this sentence 60 years after Brecht and approximately 360 years after Galileo Galilei. We survey the names of all languages in 1998 in countries where the illiteracy rate is more than 50% and list these in a publication. At the symposium we will read the names of these 239 languages from 24 countries around the world.
hanna schimek